Achmedija Dschebrailow Inhaltsverzeichnis Offizieller Lebenslauf | Kritik | Weblinks | Einzelnachweise | NavigationsmenüCommons: Achmedija DschebrailowWikipedia-Personensuche
Französisch-sowjetische BeziehungenRésistancekämpferTräger des Ordens des Roten Banners der ArbeitTräger des Ordens der OktoberrevolutionSowjetbürgerAserbaidschanerGeboren 1920Gestorben 1994Mann
1920OchudŞəkiAserbaidschanische Sozialistische Sowjetrepublik1994ŞəkiAserbaidschansowjetischerPartisanFranzösischen RésistanceRote ArmeeKampf um das DonbassKonzentrationslager in DachauElsaß-LothringenFrankreichAgronomKolchoseNəriman NərimanovKommunistischen Partei der SowjetunionOrden der OktoberrevolutionOrden des Roten Banners der ArbeitMilitärmedailleParisCharles de GaulleRote ArmeeRésistance
Achmedija Dschebrailow
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Mit französischen Auszeichnungen (einschließlich der Militärmedaille, der Croix de guerre und Croix des services militaires volontaires)
Achmedija Mikail ogly Dschebrailow (* 1920 in Ochud, Şəki, Aserbaidschanische Sozialistische Sowjetrepublik; † 1994 in Şəki, Aserbaidschan; aserbaidschanisch Əhmədiyyə Mikayıl oğlu Cəbrayılov; russisch Ахмедия Микаил оглы Джебраилов) war ein sowjetischer Militär, Partisan und Führer der Französischen Résistance.
Inhaltsverzeichnis
1 Offizieller Lebenslauf
2 Kritik
3 Weblinks
4 Einzelnachweise
Offizieller Lebenslauf |
Dschebrailow wurde 1941 wurde in die Rote Armee eingezogen. Im November 1942 wurde er im Kampf um das Donbass schwer verwundet und gefangen genommen. Er wurde in Konzentrationslager in Dachau und Elsaß-Lothringen geschickt.
In Frankreich entkam er aus der Gefangenschaft und schloss sich den Partisanen an. Unter den Namen “Armed Michel”, “Rus Armed” und weiteren kämpfte Dschebrailow für die Befreiung Frankreichs.
Nach dem Verlassen der Armee (1946) arbeitete er als Agronom auf einer Kolchose bei Nəriman Nərimanov in Şəki. Seit 1960 war Dschebrailow Mitglied der Kommunistischen Partei der Sowjetunion. Im Jahr 1970 beendete er das Landwirtschaftliche Institut. Jabrayilov nahm am 29. und 30. Parteitag der Kommunistischen Partei Aserbaidschans teil.
Er erhielt den Orden der Oktoberrevolution, den Orden des Roten Banners der Arbeit sowie Medaillen der UdSSR und von Frankreich, einschließlich der Militärmedaille für persönliche Tapferkeit.[1]
Im November 1990 ging Dschebrailow nach Paris, um an den Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag von Charles de Gaulle teilzunehmen.[2]
Kritik |
Im Sommer 2015 wurde der Artikel über Jabrayilov in russischen Wikipedia für ein Entfernen nominiert wegen "Fehlen von Spuren auf zuverlässige französische Quellen". Militärdokumente Jabrayilovs im Museum in Scheki enthielten mehrere grobe grammatikalische Fehler; dazu konnte man keine Details über die militärischen Operationen mit seiner Teilnahme feststellen. Viele Medaillen auf dem Foto Jabrayilovs im Museum sind für den Ersten Weltkrieg. Während der Diskussionen richteten Wikipedia-Benutzer die Anfragen an französische Militärarchiven über seine mögliche Beteiligung an der Widerstandsbewegung, aber die Archiven hatten keine Angaben von einem Mann unter dem Namen "Ahmadiyya Jabrayilov", "Michel Achmed" oder "Armed". Das einzige Archiv, Caserne Bernadotte, das Teilnahme Jabrayilovs an der Widerstandsbewegung bestätigte, antwortete, dass Jabrayilov an der Widerstandsbewegung seit August 1944 teilnahm, und erwähnte eine einzige Medaille – die Gedenkmedaille des Kriegs 1939–1945, die allen ehemaligen Widerstandsbewegungsmitgliedern verliehen wurde.
Nach vier Monaten der langen Diskussionen in den russischen und französischen Wikipedias wurden die Artikel über Ahmadiyya Jabrayilov wegen Widersprüche zwischen den zahlreichen Quellen und Dokumenten sowie der Unmöglichkeit der Überprüfung der Authentizität des Sachverhalts gelöscht.

Achmedija Dschebrailow in die Rote Armee

Achmedija Dschebrailow (links) in der Résistance

Pass Dschebrailows (als Akmed Michel), ausgestellt 1945 von der Nationalen Vereinigung französischer Kriegsgefangener

Diplom der nationalen Anerkennung vom 15. Oktober 1998

Bestätigung über Dschebrailows Teilnahme an der Résistance, 1994
Weblinks |
Einzelnachweise |
↑ Aserbaidschanische Sowjet-Enzyklopädie (10. Auflage, S. 407) (aserbaidschanisch)
↑ Алиева Р. Памяти азербайджанских маки // Вышка : газета. — 21 ноября 2003. (russisch)
Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Dschebrailow, Achmedija |
| ALTERNATIVNAMEN | Jabrayilov, Ahmadiyya; Jabrayilov, Ahmadiyya Mikayil oglu; Cəbrayılov, Əhmədiyyə Mikayıl oğlu (aserbaidschanisch); Джебраилов, Ахмедия Микаил оглы (russisch) |
| KURZBESCHREIBUNG | sowjetischer Militär, Partisan und Führer der Französischen Résistance |
| GEBURTSDATUM | 1920 |
| GEBURTSORT | Ochud, Şəki, Aserbaidschanische Sozialistische Sowjetrepublik |
| STERBEDATUM | 1994 |
| STERBEORT | Şəki, Aserbaidschan |
Kategorien:
- Französisch-sowjetische Beziehungen
- Résistancekämpfer
- Träger des Ordens des Roten Banners der Arbeit
- Träger des Ordens der Oktoberrevolution
- Sowjetbürger
- Aserbaidschaner
- Geboren 1920
- Gestorben 1994
- Mann
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